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Andrea Jack-Voigt

Die Freude am experimentieren mit Elementen der österreichischen Tracht packte Andrea Jack-Voigt im Rahmen eines fashion battles im Frühjahr 2018. Noch im August desselben Jahres wurde das Label “Cerwenka” in Graz gegründet.

Zero Waste Management sowie die Verwendung erlesener Stoffe oder feinstem Leder schließen einander bei Cerwenka nicht aus. Alle Materialien werden nach bestem Wissen und Gewissen ausgesucht, ressourcenschonend sowie unter fairen Bedingungen für alle Beteiligten ausschließlich in Österreich bearbeitet.

Die Entwürfe von Cerwenka sind zeitlos, bei sorgfältiger Behandlung kann man sich über mehrere Saisonen an einem Stück erfreuen und sich damit schmücken.

 

Dieser Trend entspricht unserer Vorstellung von zukunftsweisendem Konsumverhalten.

Mit Liebe für “altes Handwerk” und Interesse an der Zukunft kreiert Jack-Voigt Accessoires und Mode, die Saisonen überdauert und zum Kommunizieren anregt.

 

Die Produktionsstätte – eine Herzensentscheidung

Dass die Wahl auf ein Unternehmen fiel, das für die Produktion von Shirt "Gerda" ein Vielfaches verglichen mit anderen Werkstätten verlangt, mag im ersten Moment erstaunlich klingen. Gert Rücker von JMB Fashion machte diese Entscheidung jedoch einfach. Persönlich konnten wir uns bei den Besuchen in Rohr an der Raab ein Bild von den gelebten Werten in seiner Produktionsstätte machen - höfliche Umgangsformen im Miteinander, geballtes Know how sowie ein Faible für Qualität und Perfektion sind Teil des Erfolgsrezeptes.

JMB Fashion

Mit rund 40 Mitarbeitern ist JMB gleichzeitig Manufaktur und Industriebetrieb im steirischen Vulkanland. Was der laut Eigendefinition unermüdliche „Prozess- und Qualitätsfreak“ Rücker abgesehen von der Positionierung anders machte als die anderen? „Auch wenn es abgedroschen klingen mag, aber es ist unser Zugang: Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt – auf allen Seiten. Der Mensch als Mitarbeiter, als Kunde und als Lieferant“, formuliert Rücker, im Stil und Auftreten ein Gentleman der alten Schule, gleichzeitig Philanthrop und Humanist sowie sanfter Rebell wider den Zeitgeist.

Sieht sich der Bekleidungsproduzent als letzter Mohikaner einer untergangenen Textilwelt? „Lange dachte ich tatsächlich, wir sind der letzte überlebende Saurier. Aber heute sage ich: Wir sind der erste Pionier“,lächelt der Unternehmer. „Mit Freude beobachten wir, wie das Bewusstsein für werthaltige Produktion nach und nach wieder steigt – sowohl auf Seiten der Modemacher als auch bei den Konsumenten. Immer mehr Neukunden interessieren sich für unseren Betrieb und legen Wert auf nachhaltige Fertigung unter fairen Bedingungen, die regionale Wertschöpfung  fördert.“ Noch zarte, aber erkennbare Triebe in einer Konsumwelt, in der fast alles am Preis und nicht am Wert gemessen wird. „Niemals können wir eine Alternative zu Billigproduzenten sein, aber eine sinnvolle Ergänzung allemal“

(Quelle: Spirit of Styria, Ausgabe 10/2017, Seite 28)

Foto: Oliver Wolf

"Es gibt keine billige Bekleidung, vielmehr ist es immer nur die Frage: WER bezahlt den Preis? und wenn ICH, als Konsument/als Konsumentin ihn nicht bezahle, muss ich mir darüber im Klaren sein; irgendjemand anderer bezahlt ihn, sei es der ausgebeutete Fabriksarbeiter oder die Umwelt!"

G.Rücker

Bild: Spirit

 
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Cerwenka Fashion

Andrea Jack Voigt | office@cerwenka.at

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